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Praxisbeispiele und Praxisberichte
Projekt: HEBB
Zusatzlasten der Holzbalkendecke

1. Bestand Holzbalkendecke



Holzbalkendecke im Terrassenbereich, Detail vom ...



Holzbalkendecke über EG und über OG, Detail vom ...

Die Höhenangaben sind von der Gesamthöhe 30 cm abgeleitet, bekannt ist die Stärke der Dielen mit 2,4 cm und die Dimension der Deckenbalken mit 14/24 cm. Putzträger und Putz ergeben mit 3,6 cm die Ergänzung zu 30 cm, es können aber auch 2,6 cm sein, weil eine Maßaufnahme im Bestand  auf den cm genau schlecht möglich ist. Bekannt ist a ≤ 80 cm. Daraus ergibt sich für die Lastannahme:

Balken              0,14 x 0,24 x 1,0                  0,0336 m³ x    600 kg/m³   20,16 kg/m²
Dielen               0,024 m x 1,0 x 1,0              0,0240 m³ x    600 kg/m³   14,4 kg/m²
Putz                 0,026 m x 1,0 x 1,0              0,0260 m³ x 1.600 kg/m³    41,6 kg/m²
Leichtlehm        0,18 x 0,66 x 1,0                  0,1188 m³ x    800 kg/m³   95,0 kg/m²
Stakung            0,024 m x 0,66 x 1,0            0,0158 m³ x    600 kg/m³     9,5 kg/m²
Traglattung        0,024 x 0,04 x 2 x 1,0          0,00192m³x    600 kg/m³    1,15 kg/m²
Nägel                                                                                                 1,00 kg/m²

Eigenlast Decke (Bestand mit a =
0,8 m)                                              182,8 kg/m² (1,8 kN/m²)
Umrechnung auf 1 m                                                                           228,5 kg/m² (2,3 kN/m²)
Trockenestrich                                                                                    0,24 kN/m²
Unterdecke                                                                                         0,33 kN/m²
Trennwände ≤ 125 kg/m²
Trockenbauwände im DG jeweils im Badbereich
Leichtbauwände im Terrassenbereich

Bestand:
im OG 2 Bestandswände 7er Langlochwand auf Balken (linke Wohnung)
ansonsten steht Wand auf Wand

Weitere Belastungen resultieren aus
- dem Belag mit Trockenestrich (Brandschutz)
- der Deckenabhängung (Brandschutz)

Die vom Prüfstatiker formulierten Anforderungen lauten: „das was zugemutet werden kann“ zu tun, um an den Neubauzustand nahe heran zu kommen.
 
Skizze zu den Spannrichtungen der Decke über EG

Die Balken liegen auf der 38er Mauerwerkswand auf, das betrifft auch die tragende Innenlängswand. Die lichten Weiten betragen links 5,98 m, hinten 4,47 m und vorn 5,83 m bzw. nur 4,56 m im Bereich des alten Treppenhauses hinten rechts, wo die Balken auf der vorderen Flurwand aufliegen. Im Treppenhaus wird das Deckenloch geschlossen, indem die Balken quer zum Giebel liegen mit LW = 2,48 m.
 
Skizze zu den Spannrichtungen der Decke über OG

Auf der linken Seite des DG liegen die Balken auf den Unterzügen im OG. Die lichten Weiten betragen von hinten nach vorn: 4,03 m – 2,56 m – 4,35 m bei einer Profilbreite von 13 cm. Für die Spannweite quer zur Längswand ist die größere Länge angegeben, nach dem Versprung sind es 40 cm weniger.

2. Zusatzlasten aus Brandschutzdecke und -estrich

F90 erhält man mit FERMACELL 2x 10 mm + 10 mm MiWo. Aus Tabelle 3 der Zulassung erhält man folgende Kennwerte und es ergeben sich folgende Lasten:

Fermacell-Platte:           1.100 kg/m³      x 0,01 x 2 = 22 kg/m²
Mineralwolle                     150 kg/m³      x 0,01 x 1 = 1,5 kg/m²

Die Flächenlast beträgt somit 0,235 kN/m².

Decke (am Bsp. Lafarge erläutert): Deckenbekleidung unter HBD L56 (S. 6+7):
Holzunterkonstruktion 30/50
Zeile 10
Dämmung „zulässig“ also nicht erf. (Dämmung können wir nicht einbauen wegen des Aufwandes)
F60-B nach DIN 4102-4 Tab. 57
Traglatten längs/quer max. 400 mm
2x 12,5 mm GKF

Auf F90 kommt man mit Unterdecke (Metall oder Holz-UK), wenn man 100 mm MiWo einbaut (Prüfzeugnis) auf F60 mit 60 mm MiWo (DIN4102-4 Tab. 56) bzw. ohne Dämmung (DIN 4102-4 Tab. 57).

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